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07. September 2006 - Düsseldorf
213 Stadtentwicklungsprojekte werden mit 151 Millionen
Euro gefördert
Bauminister Wittke hat
Städtebauinvestitionen 2006 vor: „Mehr Wettbewerb,
gute Ideen und neue Partnerschaften zum Nutzen unserer Städte
sind gefragt“
Das Land NRW fördert in diesem Jahr 213 Stadtentwicklungs-Projekte.
Dafür stehen 151 Millionen Euro zur Verfügung. 40
Maßnahmen wurden neu aufgenommen, vor allem im Zusammenhang
mit dem Programm „Stadtumbau West“ und den Regionalen
2008 und 2010. Von den Zuschüssen sind 96 Millionen Euro
Landesmittel, die übrigen 55 Millionen stellt der Bund
bereit.
„Mit der Konzentration auf die zentralen
Felder stellt sich die Stadterneuerung in NRW den Herausforderungen,
die der demografische und wirtschaftsstrukturelle Wandel mit
sich bringt“, sagte Bauminister Oliver Wittke.
Die Handlungsschwerpunkte sind:
1. Stärkung der Innenstädte und Nebenzentren
Leerstände in den Zentren machen die Städte zunehmend
unattraktiver – nicht nur als Einkaufsstandorte, sondern
auch für das Wohnen und Arbeiten. Brachflächen, Baulücken
oder nicht mehr benötigte Bahnhöfe bieten Chancen,
die Städte anziehender und familienfreundlicher zu machen.
Um Innenstädte und Nebenzentren zu stärken, werden
112 Maßnahmen mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt
57 Millionen Euro gefördert.
2. Soziale Stadt
Um schwierige Stadtteile zu stabilisieren, muss die Eigenverantwortlichkeit
der Bewohner, Vereine und Organisationen vor Ort gestärkt
werden. Strategien der „Hilfe zur Selbsthilfe“ sind
für den Erfolg ebenso wichtig wie die Einbindung verschiedener
Partner: Von Wohnungsunternehmen über Kirchen und Religionsgemeinschaften
bis hin zu Schulen, Vereinen, Initiativen und der lokalen Wirtschaft.
37 Stadtteile in 29 nordrhein-westfälischen Städten
erhalten insgesamt 40 Millionen Euro aus Mitteln des Bund-Länder-Programms
„Soziale Stadt – Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf“.
3. Stadtumbau West
Das Programm „Stadtumbau West“ markiert einen Wendepunkt
in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Statt mengenmäßigem
Zuwachs ist nun die Sicherung eines bezahlbaren und guten Wohn-,
Einzelhandels- und Infrastrukturangebots gefragt. Es geht darum,
den Bestand zu erhalten und das Schrumpfen zu gestalten. In
Nordrhein-Westfalen werden 39 Maßnahmen in 32 Städten
mit 39 Millionen Euro gefördert.
4. Die REGIONALEN in NRW
Um das Profil einer Region nach innen und außen zu stärken,
stellen die Regionalen Erneuerung, Qualität, Wettbewerbsorientierung
und neue Kooperationsformen zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft
und Verbänden in den Mittelpunkt. 32 Projekte, viele davon
in öffentlich-privater Partnerschaft, werden mit einem
Volumen von 29 Millionen Euro gefördert, 14 Millionen Euro
davon stammen aus anderen Bereichen der Stadterneuerung.
Detaillierte Projektlisten sowie weitere Informationen:
http://www.mbv.nrw.de/bau/Staedtebau/index.php
Artikel erschienen unter www.stadtinfo.eu - Donnerstag, den
07. September 2006
Foto: Land NRW
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